VPWN-Klubobmann Mag. Philipp Gruber: Ist Horst Karas der faulste Politiker Österreichs?

SPÖ-Vizebürgermeister hat in 777 Tagen nur eine einzige Ausschuss-Sitzung einberufen

Am 20. Februar 2015 ist die Bunte Stadtregierung angelobt worden, gleichzeitig haben auch die Mandatare der SPÖ als Mitglieder des Stadtsenats eine Verantwortung für die Zukunft der Stadt übernommen. SPÖ-Vizebürgermeister Horst Karas ist als Vorsitzender des Umweltausschusses für Themen wie Naturschutz, Klimaschutz und nachhaltige Ökologie auf kommunaler Ebene zuständig. Das ist die Theorie. In der Praxis hat der SPÖ-Obmann in den 777 Tagen seit Amtsantritt nur eine einzige Sitzung einberufen.

„Hier stellt sich schon die Frage: Ist Horst Karas damit der faulste Politiker Österreich? Ein Politiker, der nach 777 Tagen im Amt seine Leistungsbilanz locker auf die Vorderseite eines A6-Zettels bringt, hat in Wirklichkeit nichts für Wiener Neustadt geleistet. Die Arbeitsmoral von Horst Karas beweist, dass ihm die Zukunft der Stadt und die Anliegen der Menschen völlig egal sind“, kritisiert Mag. Philipp Gruber als Klubobmann der Volkspartei Wiener Neustadt.

Der Vergleich macht in diesem Zusammenhang sicher: ÖVP-Vizebürgermeister Dr. Christian Stocker, zuständig für Finanzen und Bildung, hat im selben Zeitraum 18 Sitzungen mit insgesamt 209 Tagesordnungspunkten einberufen.

Philipp Gruber: „Wer Verantwortung für diese Stadt übernehmen will, muss auch arbeiten. Bei Horst Karas scheint aber nicht der Wille zur Gestaltung der Zukunft im Vordergrund zu stehen, sondern finanzielle Anreize.“ Die Umweltpolitik darf aber natürlich nicht auf der Strecke bleiben, deshalb haben die Vertreter der Bunten Stadtregierung in den vergangenen Monaten die Aufgaben des SPÖ-Vizebürgermeister übernommen und zahlreiche Projekte umgesetzt – von der Einführung des E-Busses in der Innenstadt und den Aufbau neuer Photovoltaik-Anlagen bis hin zur Verleihung der „Natur im Garten“-Plakette für die pestizidfreie Bewirtschaftung der städtischen Grünanlagen.

„Ich wünsche Horst Karas also weiterhin viel Vergnügen in seinen politischen Winterschlaf und kann ihn beruhigen: Wir machen seinen Job gut, weil wir gerne für unsere Stadt arbeiten“, so Philipp Gruber.