Vandalismus am Flugfeld – auch das ist leider Wiener Neustadt

Ein Kommentar von Gemeinderat Hans Machowetz

Man kann es nur mit absolut fehlendem Wertebewusstsein, Gewissen- und Verantwortungslosigkeit, Zerstörungswahn oder einfach mit „nur mehr fad im Schädel“ bezeichnen! 

Die in die Jahre gekommenen Bankerl-Garnituren in einem kleinen Park am Flugfeld, Kreuzung: Wöllersdorferstrasse-Flugfeldgürtel, gegenüber der Flugfeldkirche St. Anton wurden erst in den vergangenen Wochen renoviert. Die Hölzer wurden ausgetauscht, und die Bankerl-Garnituren zum Zusammensitzen etwas umgruppiert.

So wie es den Wiener Neustädtern leider nicht erspart bleibt, nach den Wochenenden die übermütigen, hirn- und verantwortungslosen und kostenaufwendigen Vandalismus-Aktivitäten rund um den Hauptplatz wieder instand zu setzen, so trifft es diesmal leider auch einige liebevoll renovierte Bänke am Flugfeld. 

Ist es die fehlende Kinderstube? Auf jeden Fall ist es fehlendes Wertebewusstsein und mangelnde Verantwortungslosigkeit, wenn man sich nur mehr mit mutwilligen Beschädigungen „Anerkennung“ verschaffen kann. Achtlos liegen gelassenen Glasscherben und Blechdosen verursachen vorsätzlich besonders gefährliche Verletzungsgefahren, insbesondere für Radfahrer. So mancher möchte mit seinem besonderen „Kräftebeweis“ alles nur Mögliche aus den Verankerungen reißen, um damit leider sein fehlendes Selbstbewusstsein zu befriedigen.

Die Bankerl-Garnituren wurden von den Mitarbeitern des Stadtgartenamtes rasch wieder „aufgerichtet“. Dafür ein herzliches Dankeschön!