Stocker: Neubau des Landesklinikums ist eine Jahrhundert-Chance für Wiener Neustadt

Vizebürgermeister

Nachnutzung des Areals sollte Impulsgeber für die gesamte Innenstadt werden 
 

Mit der Entscheidung, das Landesklinikum Wiener Neustadt auf dem Areal der Civitas Nova neu zu errichten, hat das Land Niederösterreich einen Impuls gesetzt, der die Entwicklung unserer Stadt über Jahrzehnte prägen wird. Die Politik von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll bleibt damit der wahre Schrittmacher für die positive Entwicklung von Wiener Neustadt. Nach der Ansiedlung von MedAustron und der Übernahme des Krankenhauses durch das Land eröffnet uns auch dieser Neubau einzigartige Chancen, so Vizebürgermeister und Baustadtrat Dr. Christian Stocker.

„Wir müssen jetzt in aller Ruhe jede Möglichkeit bewerten, die sich uns durch die Nutzung des bestehenden Areals bietet. Für Wiener Neustadt ist das eine Jahrhundert-Chance. Ein Schnellschuß in dieser Frage wäre sicher keine gute Basis für eine nachhaltige Entscheidung“, so Stocker.

Bei diesen Überlegungen müssen laut Vizebürgermeister Stocker drei zentrale Fragen im Vordergrund stehen:


1.) Wie kann nach der Absiedlung des Krankenhauses die bisherige Frequenz und Kaufkraft für die Innenstadt erhalten oder besser noch ausgebaut werden?

2.) Wie kann das Areal am besten an die Innenstadt angebunden werden, damit die „virtuelle Grenze Grazer Straße“ endgültig überwunden werden kann?

3.) Welche neuen verkehrstechnischen Möglichkeiten ergeben sich nach der Absiedlung rund um das Areal? Auch hier sollte man die Grazer Straße von Anfang an in alle Überlegungen mit einbeziehen.


Auf diese Fragen müssen wir gemeinsam mit dem Land Niederösterreich, das ja Eigentümer der Fläche ist, sehr fundierte Antworten finden. Fest steht, dass das Areal nach Absiedlung des Krankenhauses sehr viele Funktionen erfüllen muss, um für Wiener Neustadt ein echter Impulsgeber sein zu können.