Schneeberger zu Militärrealgymnasium: Bestehende Jahrgänge werden weitergeführt

Die Schließung des Militärrealgymnasiums durch SPÖ-Minister Klug ist ein bildungspolitischer Aderlass für die Schulstadt Wiener Neustadt.

Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger meldet sich in einer erster Reaktion zu den heute von der österreichischen Bundesregierung präsentierten Bundesheer-Reformplänen im Zusammenhang mit dem Militärrealgymnasium in Wiener Neustadt zu Wort. „Die Schließung des Militärrealgymnasiums ist ein bildungspolitischer Aderlass für die Schulstadt Wiener Neustadt und für das Bildungsangebot in Österreich. Ich bedaure zutiefst, dass dieser Schritt notwendig geworden ist“, so Schneeberger.

Die ursprünglichen Pläne des Verteidigungsministers, die Schule binnen zwei Jahren zu schließen und damit den bereits laufenden ersten und zweiten Jahrgängen einen Schulabschluss in diesem Schultyp zu verwehren, konnten jedenfalls abgewendet werden. In der Einigung heißt es: Die bestehenden 4 Jahrgänge werden gemäß Lehrplan im Klassenverband gemäß der gültigen Vereinbarung zwischen BMLVS und BMBF auslaufend am Standort Wiener Neustadt weitergeführt. Die Möglichkeit eines Internatsbesuchs für die Zöglinge wird angeboten.

„Mein Dank gilt Innenministerin Johanna Mikl-Leitner, die sich in den Verhandlungen immer für die Interessen der Schülerinnen und Schüler des Militärrealgymnasiums eingesetzt hat. Hätten sich Bürgermeister Müller und seine SPÖ für die Anliegen der Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer des Militärrealgymnasiums bei ihren Parteifreunden Klug und Heinisch-Hosek ebenso stark gemacht, wie das Johanna Mikl-Leitner getan hat, wäre mehr möglich gewesen. Einzig durch die Verhandlungen von Johanna Mikl-Leitner konnte die Schließung binnen zwei Jahren verhindert werden. So bleibt die Zusage, dass alle Schülerinnen und Schüler, die bereits das Militärrealgymnasium besuchen, dieses auch abschließen können. Die Minister Heinisch-Hosek und Klug können sich sicher sein, dass wir penibel darauf achten werden, dass die spezifischen Schwerpunktsetzungen der Ausbildung, wie die vormilitärische Erziehung und der Sportschwerpunkt, weiterhin in gleichem Ausmaß angeboten werden“, so Schneeberger abschließend.