Philipp Gruber: Laufhaus in Wohnhaussiedlung Grazerstraße erfolgreich verhindert!

Einsatz und Zusammenhalt der Bewohnerinnen und Bewohner gegen unzumutbare Beeinträchtigung der Lebensqualität hat sich ausgezahlt.

Der Einsatz und der Zusammenhalt der Bewohner der Wohnhaussiedlung GrazerstraßeSalzermühlgasse/Lokomotivstraße haben sich ausgezahlt. Das Wahnsinnsprojekt in einem Wohnhaus ein Laufhaus einzurichten konnte abgewehrt werden. Die diesbezüglichen Firmenschilder wurden vom Wohnhaus bereits entfernt.

 

„Es hat sich gezeigt, dass auch in einer großen Siedlung die Menschen zusammenhalten, wenn es darum geht, entschieden gegen Projekte, die zu einer Verminderung der Lebensqualität führen, aufzutreten. Wir haben binnen einer Woche nur in der Siedlung 500 Unterschriften gegen das Laufhaus gesammelt. Ein Laufhaus in einer Wohnhausanlage wäre für die Bewohner schlicht und einfach unzumutbar gewesen. Es kann einfach nicht sein, dass organisierte Prostitution in einem Haus angeboten wird, in dem Familien und zahlreiche Kinder leben, so der Klubobmann der VPWN Philipp Gruber.

 

Gruber wurde - da selbst in unmittelbarer Nähe wohnhaft - von zahlreichen besorgten und aufgebrachten Bewohnern um Hilfe gebeten, gleich nachdem Schilder mit der eindeutigen Aufschrift „Laufhaus am Wohnhaus angebracht wurden. Er hat sofort Kontakt mit den zuständigen Behörden Polizei und Magistrat und der Wohnbaugenossenschaft aufgenommen und rasch ermittelt, dass ein Laufhaus in einer Wohnanlage eindeutig den gesetzlichen Vorschriften widerspricht. Nachdem binnen kürzester Zeit 500 Unterschriften gesammelt waren und ein Einschreiten der Behörde bei Aufnahme des Betriebs sicher gestellt war, wurden vergangene Woche die Laufhausschilder vom Wohnhaus abgenommen.

 

„Ich möchte mich bei allen Bewohnern der Siedlung, die mit ihrer Unterschrift ein klares und eindeutiges Zeichen gesetzt haben und bei den Vertretern der Polizei für ihr rasches Handeln ganz herzlich bedanken. Gemeinsam ist es uns gelungen, Prostitution und alle damit verbundenen negativen Begleitumstände dort zu verhindern, wo sie nicht hingehört. Nämlich in einer Sieldung in der hunderte Familien, Senioren und Kinder leben“, so Gruber abschließend.“