GR Christian Filipp: SPÖ verschließt die Augen vor Integrationsproblemen

Stadt muss fehlgeleitete Integrationspolitik der letzten Jahrzehnte ausbaden

Mit Verwunderung reagiert VP-Gemeinderat Christian Filipp auf die neuesten Aussagen der SPÖ hinsichtlich des Spracherwerbs fremdsprachiger Kinder in Volksschulen. „Wir müssen heute jene fehlgeleitete Integrationspolitik ausbaden, die uns die SPÖ in den vergangenen Jahrzehnten beschert hat. Mittlerweile sollten auch die Sozialdemokraten erkannt haben, dass es uns wenig bringt, wenn man die Augen – völlig von Ideologie geleitet – systematisch vor den offensichtlichen Problemen in unserer Stadt verschließt, anstatt sie an der Wurzel zu packen“, hat Filipp wenig Verständnis für die neuerliche Schönrederei.

Die Volkspartei möchte sowohl Kindern mit deutscher als auch jenen mit nicht deutscher Muttersprache, die sich bei uns integrieren wollen, alle Möglichkeiten für ein späteres Leben offenhalten. Der Grundstein dafür ist das Erlernen der Sprache. „Es ist für mich völlig unverständlich, dass sich mit Meral Karatas eine Frau, die selbst Migrationshintergrund hat, - nach ihren Äußerungen in der Debatte rund um die Entfernung von türkischen Fahnen - zum wiederholten Mal gegen die Förderung von Integration ausspricht. Sie führt damit genau jenen Kurs fort, an dem bereits Altbürgermeister Müller gescheitert ist. Dieser hat unter anderem mit türkischen Wahlplakaten und ähnlichem all jene unterstützt, die lieber in einer Parallelgesellschaft leben, anstatt sich bei uns zu integrieren“, ist Filipp schockiert darüber, welche Einstellung Zuwanderern hier seitens der SPÖ vermittelt wird.

„Ebenso erstaunlich ist es, dass sich Lidwina Unger als Pädagogin gegen gezielten Deutschunterricht verwehrt, denn gerade die Kolleginnen und Kollegin in den Schulen haben am meisten damit zu kämpfen, wenn Schülerinnen und Schüler nicht oder nur mangelhaft Deutsch sprechen und sich dadurch nicht in den Unterricht einfügen können. Zudem stellt sich die SPÖ damit auch gegen all jene Kinder, die die Sprache beherrschen, die aber dadurch, dass Pädagoginnen und Pädagogen sich verstärkt um die Defizite von Kindern ohne ausreichende Deutschkenntnisse annehmen müssen, selbst mit den Lerninhalten ins Hintertreffen geraten – das ist nicht die Art von Vorbereitung auf eine weiterführende Schule, die sich unsere Kinder verdient haben“, bringt Filipp die Problematik auf den Punkt. Dass Eltern davon absehen, Kinder in Brennpunktschulen zu schicken, stößt bei der Volkspartei daher auf vollstes Verständnis. „Hier den Medien die Schuld zuzusprechen, ist offenbar ein weiterer kläglicher Versuch, davon abzulenken, dass es die SPÖ war, die uns in diese prekäre Lage gebracht hat“, so Filipp abschließend.