Christian Stocker: Tiefgarage am Hauptplatz für Wiener Neustadt

Christian Stocker mit Franz Dinhobl, Franz Piribauer sowie Gerlinde Buchinger, Franz Hatvan und Hans Machowetz

Leitprojekt soll Aufbruchstimmung bringen und klares Signal für das Stadtzentrum setzen. 400 Parkplätze geplant.

Unter dem Motto „Hier entsteht das schönste (Einkaufs-)Zentrum Österreichs“ haben Christian Stocker, die Stadträte Franz Dinhobl und Franz Piribauer sowie Vertreter des Gemeinderatsklubs der Volkspartei Wiener Neustadt eine neue Zukunft für die Innenstadt Wiener Neustadt präsentiert. Mit dem Bau einer Tiefgarage am Hauptplatz und der Neugestaltung des Hauptplatzes soll wieder Aufbruchsstimmung vermittelt werden und ein klares Signal gesetzt werden: Wir stehen voll hinter dem Stadtzentrum! „Diesen Impuls müssen wir jetzt setzen, weil der Glaube an die Zukunft der Innenstadt verloren gegangen ist“, so Christian Stocker.

Speziell die Situation bei den Parkplätzen ist Besorgnis erregend. Innerhalb des Ringes gibt es derzeit maximal 1.000 Stellplätze. Viel zuwenig für die Innenstadt. Die Antwort auf diese brennende Zukunftsfrage ist die Tiefgarage. 400 zusätzliche Parkplätze sollen damit geschaffen werden, die Kosten schätzen Experten auf rund 12 Millionen Euro, die auf 30 bis Jahre 40 über ein PPP-Modell (Private Public Partnership) finanziert werden sollen. Die Bauzeit könnte – Beispiel Tulln – bei weniger als einem Jahr liegen.

„Das ist viel Geld, aber für Wiener Neustadt ist keine Ausgabe, sondern eine Investition in die Zukunft. Mit einem vernünftigen Finanzierungsmodell können wir uns das leisten. Wir brauchen ein Leitprojekt, weil wir vor den Problemen im Zentrum nicht kapitulieren dürfen“, so Christian Stocker. Mit Behübschungen oder Klein-Klein-Lösungen lassen sich die bestehenden Probleme sicher nicht lösen.

Bernhard Müller hat die Innenstadt de facto schon aufgegeben, seine Politik ist schuld daran, dass sich die resignative Stimmung massiv verstärkt hat. Und die Botschaft der SPÖ „Wir sperren den Hauptplatz und strafen gnadenlos“ ist in Wirklichkeit ein Verhinderungsgrund für alle Besucher von Wiener Neustadt. Denn Poller schaffen keine Aufbruchsstimmung.

Das hat sich der Hauptplatz nicht verdient, und die VPWN will das auch nicht länger akzeptieren. Wir brauchen in Wiener Neustadt endlich eine Kultur, für das, was geht. Und nicht, für das, was nicht geht.

Gleichzeitig muss die Neugestaltung des Hauptplatzes thematisiert werden. Denn das Herz von Wiener Neustadt ist derzeit ein unstrukturierter Platz, wo alles irgendwie stattfindet. Der östliche Teil wird mit der Poller-Sperre überhaupt zum Parkplatz umfunktioniert. Mit dem Bau der Tiefgarage ergib sich die Möglichkeit, das Aussehen, die Marktsituation und die Nutzung der Gesamtfläche neu zu diskutieren. Diese Chance müssen und werden wir nutzen.

Wozu das ganze? Wir wollen das Stadtzentrum von Wiener Neustadt wieder zu einem Einkaufserlebnis machen und ein Signal setzen, dass Gäste willkommen und genügend Parkplätze vorhanden sind. Denn die Innenstadt von Wiener Neustadt hat etwas zu bieten, was in keinem Einkaufszentrum zu finden ist: Flair. Einkaufszentren können in Wirklichkeit mit dem Flair einer Innenstadt nicht konkurrieren. Darauf müssen die Stadt ab sofort vorbereiten.