Christian Stocker: Budgetärer Kurswechsel für die Schulen notwendig

Unterstützung für die „tägliche Turnstunde“: Franz Piribauer, Christian Stocker, Philipp Gruber und Franz Dinhobl

Für viele Pflichtschüler in Wiener Neustadt gibt es an den Schulen keine optimalen Sportmöglichkeiten.

Dass Bernhard Müller jetzt die Petition nach einer täglichen Turnstunde unterstützt, lässt hoffen. Die Volkspartei Wiener Neustadt wird den Bürgermeister beim Wort nehmen und die längst überfällige Errichtung bzw. Modernisierung von Bewegungsräumen einfordern. „Denn mehr Sport an den Schulen ist eine Investitionen in die Gesundheit unserer Kinder“, so Vizebürgermeister Christian Stocker. Wir sollten diese Initiative auch zum Anlass nehmen, um den Zustand und die Ausstattung an den Wiener Neustädter Pflichtschulen grundsätzlich zu überdenken

Bei den Sportmöglichkeiten im Pflichtschulbereich gibt es in Wiener Neustadt schwere Defizite: die Musikvolksschule hat keinen Turnsaal; die Musikhauptschule und die Polytechnische Schule müssen mangels eigener Räumlichkeiten die militärische Infrastruktur des HSV in der MilAk nutzen; an der VS Baumkirchnerring beschränken sich die Bewegungsmöglichkeiten auf einen kleine Gymnastikraum; das Sonderpädagogische Zentrum und die VS Josefstadt müssen sich einen kleinen Turnsaal teilen.

Die Volkspartei Wiener Neustadt unterstützt natürlich die Forderung nach der täglichen Turnstunde. Die Stadt muss dafür aber auch die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen, was ein Umdenken innerhalb der SPÖ notwendig macht. Tatsache ist, dass die Investitionen der Stadt in die Ausstattung der Schulen derzeit bei weitem zu gering sind.

Stocker: „Wir brauchen einen budgetären Kurswechsel für die Schulen. Die Zukunft unserer Kinder muss uns mehr wert sein. Wiener Neustadt ist eine Schulstadt mit Tradition – das bringt die Verantwortung mit sich, den Schülern die bestmögliche Ausbildung zukommen zu lassen. Dazu gehört auch die Infrastruktur und zwar nicht nur beim Sport.“

Die Schuldenpolitik der SPÖ hat die nächsten Generationen schon jetzt finanziell massiv belastet. Es wird Jahrzehnte dauern, um diesen Schuldenberg abzubauen. Umso wichtiger ist es, den Kindern eine solide schulische Ausbildung zu bieten und damit beruflichen Erfolg zu ermöglichen. Das ist eine Frage von Fairness und Gerechtigkeit.